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... sagen Sie? Sie meinen sicher alte Francs...« »Neue wären mir lieber«, kam die Antwort. Unfähig, das Geld aufzutreiben, griff Dalmier zu einer List, die sein Freund Jacques Liscourt vorgeschlagen hatte. Er bot ein marineblaues Salmson S4-61 Cabriolet – das er günstig erstanden hatte – im Tausch gegen den Isotta an, den Madame Leuba von ihrem Vater bekommen hatte, der seinerseits bei Omega in Genf in leitender Stellung tätig gewesen war. Bei der Übergabe des Autos war der alte Herr anwesend und erfreute Dalmier mit Schilderungen seiner amourösen Eroberungen, die er dank des schicken Isotta gemacht hatte. Der Isotta wurde auf seine Räder gestellt und mit der kräftigen Unterstützung einer Schar aufgeregter Kinder auf dem Dorfplatz angeschoben. Er sprang schnell an. »Er lief ziemlich schlecht, aber er lief«, erinnerte sich Dalmier. »Nach ein paar Versuchen hat er sich dann in Bewegung gesetzt – keine Ahnung, mit wie vielen Zylindern, jedenfalls nicht mit allen acht. Mit ein paar Holzdübeln haben wir die größten Lecks im Kühler gestopft.« Dalmier unterzog den Isotta einer vollständigen Überholung und legte mit ihm in den folgenden sechs Jahren 12.000 Kilometer zurück, bevor eine Schicksalswende ihn zum Verkauf zwang. Das Auto gelangte in die Hände von Albert Prost, der es in den 1980er-Jahren vom Atelier de Restauration de Touraine in Sorigny ...
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