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... Bertone war allerdings nicht immer von freudiger Natur. »Was die Qualität anbelangt, war Bertone ein furchtbarer Karosseriebauer!« ruft Piero aus. »Eines unserer Probleme in den USA hatte mit Wassereinbrüchen zu tun, das war am Ende so groß, dass wir extra eine kleine Ab teilung im Werk einrichten mussten, um das abzustellen. Als mein Vater starb, kam Bertone zu seiner Beerdigung und mein Werkleiter sagte zu ihm: »Du trägst die Hauptverantwortung an Renzos Tod.« Erst nach einem Moment der Stille fährt Piero fort: »Der Stress hat ihn umgebracht. Er hatte einen sehr leichten Fall von Leukämie, die war unter Kontrolle, flammte aber durch den Stress wieder auf. Er kam ins Krankenhaus und verstarb sehr schnell.« Die späten ‘60er waren keine leichte Zeit für Iso. Man war auf einer großen Zahl von GTs sitzengeblieben, nachdem ein amerikanischer Importeur seinen Vertrag nicht erfüllt hatte. Piero musste Personal entlassen und einige Aufgaben nach außen vergeben. Dennoch, sagt er, hatte er immer ein sehr gutes Verhältnis zur Belegschaft. »Wir waren uns sehr verbunden, die Leute liebten ihre Arbeit. Manchmal haben wir den Arbeitern mehr bezahlt als den Angestellten, was dann auch mal für Verstimmung sorgte, aber das Auto zusammenbauen war wichtiger als nur die Schecks auszustellen!« In diesen schlechten Zeiten konnte sich Piero immer auf die ...
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