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... ich übrigens nie was für alte Porsche übrig ...« Renzo Rivolta fuhr Jaguar, »weil die Maserati- Motoren sich oft als nicht sehr haltbar herausstellten. Am Ende gab es daher für einen amerikanischen Motor in seinem neuen Auto keine Alternative. Die Produktionszahlen, die meinem Vater vorschwebten, sollten so sein wie bei Jaguar – und nicht wie bei Ferrari –, weswegen er sehr viel Geld in eine maschinelle Fertigung investierte, die fünf Autos pro Tag herstellen sollte.« Seinen Traum verwirklichte Renzo Rivolta 1962 mit der Vorstellung des Iso Rivolta GT, eines viersitzigen Coupés aus der Feder von Giorgetto Giugiaro bei Bertone. Mit seinen großen Fensterflächen erinnerte der aufgeräumte, klassische Entwurf an die elegante Klarheit des zeitgenössischen (ebenfalls von Bertone entworfenen) BMW 3200 – aber unter der Haube schlummerte ein 5,3 Liter V8 von Chevrolet. Der sorgte sowohl für die Leistung als auch die Zuverlässigkeit, die Renzo so wichtig waren, zwei Eigenschaften, die der junge Piero zu seinem Vorteil auszunutzen wusste. »Schnelle Autos auf der Autostrada zu jagen, hat mir am meisten Spaß gemacht«, kichert er zwischen zwei Biscotti, »Maserati- Fahrer waren weniger aggressiv, die Lamborghini- Fahrer schon eher, aber nur kurz, dann gaben sie auf. Am meisten haben sich die Ferrari-Fahrer gewehrt.« Unvergessen eine Fahrt mit seiner Mutter: ...
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