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... damit begann, sich über die idealen Spezifikationen von Lancias neuem SP-Star Gedanken zu machen: Er musste einen Mittelmotor haben, Heckantrieb, er musste klein und leicht sein (unter 1000 Kilo), robust – und er musste für die extrem unterschiedlichen Anforderungen im Verlauf der Saison ein verstellbares Fahrwerk haben. Um die 250 PS waren ebenfalls ein Muss. Dass zur selben Zeit auch Ford ein spezielles Rallye-Auto plante – den GT 70 – war Wasser auf Fiorios Gedankenmühlen. Der GT 70 kam letztlich nie über ein paar Prototypen hinaus, doch dass die Entwicklung so weit gegangen war, war ein Beweis, dass die Idee gar nicht so abwegig war. Gleichzeitig machten zu der Zeit – Ende der 1960er – die Automobilhersteller verstärkt Druck auf die regulierende Motorsportbehörde FIA: Sie forderten für den Rallyesport mehr internationale Bedeutung, Prestige und Sichtbarkeit. Die Lobbyarbeit zahlte sich 1970 aus und für 1973 wurde eine neue Serie angekündigt: die Weltmeisterschaft für Rallyes, begleitet von einem neuen Reglement. Fiorios Interesse galt besonders der Gruppe 4, in der modifizierte und extrem getunte Fahrzeuge starten durften, sofern sie in einer Stückzahl von 400 gebaut worden waren. Das Glück war 1970 gleich ein weiteres Mal auf seiner Seite. Die Carrozzeria Bertone beschloss, dass sie sich gern ein Stück des bisher von Pininfarina erledigten ...
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