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... war fast die komplette Führungsetage von Porsche, die vor einigen Jahren im verschneiten Weissach zusammenkam – nicht etwa für ein Meeting, sondern eine kleine Feier. Die ganze Aufmerksamkeit galt in jenem Januar einem Mann, der 37 Jahre lang für den Sportwagenhersteller tätig war und der Monate zuvor achtzig Jahre alt geworden war. Den galt es zu feiern. Aus solch einem Anlass kann man schon mal alle mit Rang und Namen zusammentrommeln, die sich in den letzten sechzig Jahren im Porsche- Rennsport engagiert haben. Sie wurden alle eingeladen und kamen – um Hans Mezger zu gratulieren. Mezgers Beitrag für das Unternehmen Porsche bezeichnete in jenem Januar 2010 der damalige Vorstand Michael Macht als unermesslich. Nur wenige würden dem widersprechen. Geboren in Otmarsheim im Landkreis Ludwigsburg, widmete Mezger der Rennwagenschmiede seine ganze Karriere. Dabei verband er eine unnachgiebige Arbeitsmoral mit einem Talent für Mathematik und Maschinenbau und einer Leidenschaft für das Design von Autos. Er kam nach dem Studium 1956 zu Porsche und leistete sofort einen Beitrag zur Leistungssteigerung des von Ernst Fuhrmann entwickelten Motors mit den vier Nockenwellen, indem er ein mathematisches Modell für das komplexe Nocken wellentiming entwarf. 1960 wurde er in das Formel-1-Projekt eingebunden, wo er alles über Hochgeschwindigkeits-Brennkammern lernte und ...
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