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... wandelt sich der blecherne Sound des eifrig werkelnden Motörchens zur warmherzigen, unverwüstlichen Persönlichkeit. Eine wirklich gute Leistung, die unser Renault 4L, Baujahr 1968 mit 845-ccm-Motor, für ganze 32 PS da auffährt. Bei unserer Testfahrt fünfzig Jahre nach dem Launch muss der 4L alles geben, um im modernen Verkehr mitzuhalten. Aber schon bald nehmen wir Kurs auf die hügelige Landschaft außerhalb von St. Pierre des Corps, und hier ist der Renault ganz in seinem Element. Mit dem kerzengeraden Verlauf und wunderbarem Belag könnten die Départementstraßen herrlich sein; tatsächlich sind sie aber fies gewölbt. Solche Unzulänglichkeiten ignoriert der 4L achse(l)zuckend mit einer gallischen Nonchalance, die einen wirklich verblüfft. Auch wenn man es den langen Federwegen und der dank raffinierter Technik gut geregelten Dämpfung zuschreibt, gilt zu bedenken, dass der 4L nur 595 Kilogramm wiegt. Um wertvolles Drehmoment mitzunehmen und um einfach mal zu sehen, was passiert, beschließen wir, bei der ersten Kurve voll auf dem Gas zu bleiben. Schließlich ist das Auto doch vom 2CV inspiriert, und der kann ja unglaublich schnell in die Kurven fahren, sofern man nicht ein wenig – oder viel – Angst davor hat, dass das Auto weiter schiebt. Und, siehe da: Der R4 verhält sich fast genauso. Die Bodenhaftung ist gut, und das wunderschön filigrane Lenkrad ...
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