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... war die Ära der 12-Zylinder-Boxermotoren von Ferrari und der V12 von Matra, von daher war das sinnvoll«, sagt der 1973 unter Vertrag genommene John Watson. »Ich kann verstehen, warum der Weslake-Motor für das Team attraktiv war. Er hatte einen kürzeren Hub und kleinere Kolben, was ihn – zumindest theoretisch – im Vergleich zu dem groß aufgebohrten DFV zu einem besseren Langstreckenmotor machte.« Horsman: »Er hatte mehr Power im hohen Drehzahlbereich, aber im mittleren weniger Drehmoment als der DFV. Er war bei keinem einzigen Vergleich schneller als der DFV. Der 12-Zylinder M I R A G E G R 7 ließ sich auch schlecht starten, und das wurde im mer schlimmer – bis er beim entscheidenden Le-Mans-Testwochenende gar nicht ansprang, obwohl wir das Auto stundenlang durchs Fahrerlager gezogen haben. Am Sonntag sprang er an, aber er lief nur auf elf Zylindern. Für mich war das Programm damit beendet.« Doch Cosworth hatte kein Interesse an Langstreckenrennen. »Wir mussten den Motor selbst weiterentwickeln – was schwierig für uns war. 1973 blieben in Le Mans beide Autos mit Kolbenfraß liegen, verursacht durch eine Kavitation im Kühlsystem bei Höchstdrehzahl auf der langen Mulsanne-Geraden. Zuhause habe ich der Wasserpumpe dann einen zweiten Ablauf verpasst.« 1974 wurde aus dem M6 auf Druck des Geldgebers der Gulf GR7. Im Jahr darauf debütierte der ...
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