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... standen Schlange und schufen teilweise erneut spektaku läre Autos. Doch die Nachfrage nach derlei Tand war im Nachkriegseuropa eher limitiert und Delahayes mittlerweile veraltete Technik nur noch bedingt konkurrenzfähig. Mit einem sehr schmalen Budget für die Entwicklung endete jeder Versuch, neue Modelle einzuführen in Frustration und Beschwerden. Die meisten neuen Modelle musste die Firma aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen zurückkaufen. Wegen sinkendem Absatz und roten Zahlen in der Bilanz beschloss man 1950, den Typ 135 zu wiederbeleben und die 135-Enthusiasten wieder an die Marke zu binden – mit einem Namen, der ihnen sagen sollte: »Hier bekommt Ihr genau das, was Ihr schon immer geliebt habt, aber mehr davon.« Und so wurde der Neue Typ 235 genannt. Tja, an Delahayes Ehrlichkeit ist nichts auszusetzen. Während das Nachkriegs-Chassis 175 und seine Derivate mit langem Radstand – allesamt Verkaufs-Desaster – mit Dubonnet-Vorderradaufhängung (eine Art Vorläufer des Druckstreben- Setups) und De-Dion-Hinterachse, hydraulischer Bremsanlage, Linkslenkung und neuem 4,5-Liter- Sechszylinder kühn auf die Zukunft setzten, machte der 235 dort weiter, wo man Jahre zuvor war. Unter einer frischen, attraktiven und zeitgemäßen Karosserie, die der neue Chef-Designer Philippe Charbonneaux für den Prototypen gezeichnet hatte und den Karosseriebauern ...
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