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... nicht gewonnen hat, knurrte er: »Was für ein abgekartetes Spiel! Die haben was gegen Italiener. Und das ist das Problem.« Er sagte es immer mit einem Augenzwinkern, aber ein bisschen schien er auch daran zu glauben. Die Gelegenheit, einen Tag mit Mario zu verbringen, erhielt ich wegen einer Sendung, die wir über ihn gedreht haben. Aus seinen italienischen Wurzeln macht er keinen Hehl. Vorgefahren ist er in einem Ferrari F12 Berlinetta, zum Essen ging’s in ein italienisches Restaurant. Wie die meisten Italiener war er großzügig und gesellig, er behandelte jeden Fan, sämtliche Schulterklopfer und Fremde gleichermaßen freundlich. Mario ist nur zehn Jahre älter als ich. Aber als ich 15 war und noch feucht hinter den Ohren, da war er 25 und einer der mächtigsten Sportler auf der ganzen Welt, was ihn beträchtlich älter erscheinen ließ. Seine Karriere habe ich mein Leben lang verfolgt. Andretti war der zweite – und der letzte – Amerikaner, der die Formel-1-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Aber er fuhr nicht nur in der Formel 1 und beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis, sondern fast überall: Sportwagen, NASCAR, Bergrennen. Am Start war er mit allem, was Räder hatte. Wie ich im Gespräch erfuhr, besitzt er auch Schneemobile, Mini-Bikes und Gokarts. Selbst mit 75 beschäftigt er sich noch jeden Tag mit seinen Spielzeugen. Am Ende unseres Drehtags ...
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