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... die Entwicklungskosten einzuspielen. Tatsächlich war jedes einzelne Fahrzeug ein Prototyp. Auch wenn der damals einzige Autohersteller Spaniens gern auf diesem Punkt herumritt, war jeder Pegaso ein ‚zivil zahmer‘ Sportwagen, für Einsätze im Rennsport kaum geeignet. Wie auch? Es gab nie ein entsprechendes Engagement bei ENASA. Wenn an Rennen teilgenommen wurde, dann ohne eine entsprechende Strategie und in erster Linie, um das Auto zu testen. »Wir haben daran gearbeitet wie in einem Labor«, sagte Ricart 1972, zwei Jahre vor seinem Tod. »Es war wie in einer Schule, in der nur verwendet wurde, was höchste Qualitätsansprüche erfüllte. Dennoch mussten wir Komponenten oft mehrfach bauen. Wir fuhren Rennen – in erster Linie auf Druck von außen –, doch eigentlich waren die nicht notwendig.« Die Rennsport-Auftritte des Z-102 endeten meist als Dramen allererster Güte. 1952 wurden zwei abgespeckte, ansonsten weitgehend serienmäßige Berlinettas für den Grand Prix von Monaco gemeldet, der gerade nach dem Zwei-Liter-Plus- Reglement ausgetragen wurde. Die Autos fuhren aus eigener Kraft von Barcelona nach Monaco und hatten schon im Training so viele Probleme, dass sie beim Rennen gar nicht erst gestartet sind. Ein Jahr später gab es beim Versuch, an den 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen, in der Qualifikation einen schlimmen Unfall, bei dem der Fahrer ...
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