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... 1962 kam der Mark II mit einer Leistungsspritze auf 129 PS, einem verbesserten Fahrwerk; außerdem kam er mit einer zweiten Version, die als P5 Coupé bezeichnet wurde. Hier war die Dachlinie um sieben Zentimeter niedriger – und dieses Modell war wirklich eine Revolution: Es war das erste in Serie gebaute viertürige Coupé überhaupt; auch wenn Mercedes um die fünfzig Jahre später dasselbe vom CLS behauptet hat. 1965 folgte der Mk III mit modernerem Look und 134 PS. Zwei Jahre später wurde der 3-Liter durch einen 3,5-Liter Leichtmetall-V8 ersetzt. Der V8 kam von Buick – was sich in der Typenbezeichnung P5B niederschlug (B für Buick). Mit nunmehr 157 PS beschleunigte das Dickschiff auf gut 180 km/h – da gab’s zu jener Zeit wirklich nichts mehr zu meckern. Dazu verbrauchte der V8 auch noch deutlich weniger als der 3-Liter Sechszylinder. Damit war man im Jahr 1967 zum Einstandspreis von DM 22.000 ein Auto, das bei Bedarf richtig flott unterwegs war, das die Insassen mit einem leisen aber doch hörbaren V8-Sound verwöhnte und in dem man förmlich im Luxus schwelgen konnte: jede Menge edles Leder, üppige Sitze, reichlich Holz, dicke Teppiche und Picknick-Tische für den Beifahrer und die Fonds-Passagiere – also Luxusklasse-Feeling vom Feinsten. Zudem war der P5B extrem zuverlässig und langlebig, sodass es nur höchst selten nötig war, auf ...
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