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... noch unübliche Filmkamera in Metallgehäuse. Mit dem von ihm danach entwickelten Apparat konnte man bei Dreharbeiten kleine Filmstreifen für Standfotografien belichten, diese ent wickeln und dann anhand der Abzüge Belichtung und Einstellung der geplanten Filmaufnahme beurteilen, ohne das große Hauptmagazin öffnen zu müssen. Dass diese Kamera ungleich viel leichter war, als die damals üblichen Apparaturen, kam dem gerne reisenden Abenteurer für eigene Fotoexpeditionen sehr zupass. Barnack und Leitz bauten natürlich auf Entwicklungen, die schon zuvor das Licht der Welt erblickt hatten. Für Thomas Edison entwickelte der Schotte William Dickson im Jahr 1892 den Kinetographen und das Kinetoskop – für die Aufnahme und das Abspielen bewegter Bilder. Diese liefen bereits mit dem 35 mm breiten Eastman-Kodak Zellstofffilm mit perforierten Rändern. Im Jahre 1909 hatte die Kamera sich bereits international etabliert und wurde in großen Stückzahlen produziert. Stummfilme wurden mit 16 Bildern pro Sekunde gedreht, wobei jede Einstellung eine Belichtungszeit von 1/40 Sekunden hatte, während die Liliput nur mit zwei Verschlusszeitenbereichen funktionierte: mit der 1/40 und der langsameren 1/20. Barnacks Idee war es, den Film horizontal statt vertikal durch die Kamera laufen zu lassen, was die Bildgröße von 18 x 24 mm auf 24 x 36 mm vergrößerte. Das Format ...
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