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... wieder zuhause! Der bis dahin letzte Anlauf meiner Frau, das Unternehmen in die Nähe des Wahnsinns zu rücken, bestand dann allerdings in der Frage, wo um alles in der Welt wir unser Reisegepäck im Targa unterbringen sollten. Nicht schlecht! Aber schon der erste Versuch, Kompatibilität zwischen dem großen Rimowa-Koffer und dem Targa- Kofferraum herzustellen, war erfolgreich. Zusätzlich kam noch das Reserverad raus – das schaffte Platz für den Kleidersack, denn Teil der Reise waren zwei stilvolle Gala-Abende in Rom und Florenz – black tie mandatory! Die Helme für die Renn- Passagen fanden so auf dem Rücksitz ihren Platz. Ebenso das zusammengefaltete Targa-Dach. Es konnte also losgehen! Von Stuttgart aus erst einmal über die Schwä- bische Alb zum Bodensee. Alles noch ohne Karte – sozusagen der Vorgarten für uns und unseren Porsche. Wir verlassen das Tal des Alpenrheins bei der Ausfahrt Thusis, um über den Julierpass, Silvaplana, und Malojapass Italien zu erreichen. Spätestens seit Goethe wissen wir Deutschen, dass das Land, in dem die Zitronen blühen, dort beginnt, wo die südlichen Ausläufer der letzten Alpentäler sich mit frischem Gebirgswasser füllen und Platz für romantische Seen machen. Unser erstes Ziel daher Varenna am Ostufer des Comer Sees, von wo aus wir uns die Überfahrt mit der Fähre nach Bellagio am späten Nachmittag niemals entgehen ...
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