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... Stewart Tresilian, der dem Lagonda- Motor seine besonderen Details verpasste. wichte. Die Welle wurde für größtmögliche Festigkeit salzbadnitriert. Die Pleuelstangen lagen in Bentleys Aufgabenbereich. Als Material wählte er leichtes Duraluminium und verzichtete kühn auf jeglichen Lagerwerkstoff. Das für diesen Motor notwendige Schmiersystem war äußerst komplex. Pro Zylinderbank gab es eine oben liegende Nockenwelle, die von Zahnrädern und Ketten angesteuert wurde. Für die Gemischaufbereitung sorgten zwei große SU-Fallstromvergaser. Obwohl die PS-Zahl mit 180 bei 5500 U/min angegeben wurde, wurden auf dem Prüfstand lediglich 156,5 PS bei 5000 U/min gemessen. Für das luxuriöse Straßenauto, das Bentley für Lagonda entworfen hatte, war das ideal. Bevor der Automobilhistoriker Jonathan Wood diese Daten 1978 zusammengetragen hat, war über den Lagonda V12 nur sehr wenig veröffentlicht worden. Bei seiner akribischen Recherche, einer echten Fleiß- arbeit, konnte Wood seinerzeit noch lebende Verantwortliche interviewen. Tresilian wollte vor allem den Hub so klein wie möglich halten, sodass der Motor noch gerade in das vorgesehene Auto passt. Zwar gibt es beim V12 des Lagonda gewisse Parallelen zu dem im Rolls-Royce Phantom III, doch der Lagonda-V12 ist mit einer Bohrung von 75 mm und einem Hub von 84,5 mm deutlich kompakter als der ...
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