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... ausgezeichnete Vierganggetriebe hatte Charles Sewell entworfen, den W.O. Bentley ebenfalls von Rolls-Royce zu Lagonda geholt hatte. Die obersten drei Gänge waren synchronisiert und der erste sowie der Rückwärtsgang hatten laufruhige schrägverzahnte Räder. Hydraulische Bremsen von Lockheed brachten den Wagen zuverlässig zum Stehen. Sechs Monate vor den 24 Stunden von Le Mans 1939 konfrontierte Alan Good seinen Technik- Direktor mit der Forderung, dass er für das Rennen nicht nur einen sondern zwei V12-Boliden einsetzen wollte. Bentley ging an die Decke, willigte aber unter der Bedingung ein, dass es für das Team 1939 darum gehen solle, im Ziel anzukommen und erst 1940 den Sieg anzustreben. Das Rennauto, das Bentley in nur wenigen Monaten für Le Mans baute, basierte zwar auf dem V12, doch hatte er es von vorn bis hinten radikal verändert. Das Rennchassis war aus dünnerem Metall gefertigt und in die Träger wurden zusätzlich Löcher gebohrt, die dann gebördelt und mit dünnen Aluminiumscheiben verschlossen wurden. Hinten wurden weichere Blattfedern montiert und wo immer möglich wurden Teile leichter gemacht oder von Anfang an leichter gebaut, einschließlich der vorderen Aufhängung. Das Fahrgestell eines Serienmodells des Lagonda V12, also ohne Karosserie, wog 1473 kg, das komplette und einsatzbereite Rennauto nur 1346 kg. Die speziell für Le Mans ...
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