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... eher zelebriert! Die 100 Teams aus 16 Ländern, davon 40 % Damen wurden in die schönste Gegend Italiens geführt und durften während der 620 km langen Fahrt auf 80 Sonderprüfungen zeigen, was man mit einem Auto so machen kann. Nach genauso festgefügten Regeln, wie vor 938 Jahren die Deditio des Königs beim Papst ablief, wurde auch diesmal für die Millie Miglia geprobt. Mit Dutzenden, zum Teil zehnfach aufeinander folgenden Schlauchprü- fungen, haben die ersten 30 Teilnehmer der Rallye, nämlich alle italienischen Landsleute, den Sieg auf die Hundertstelsekunde unter sich ausgemacht. Gewonnen hat die Besatzung eines Fiat Siata 514 MM von 1930, der in Anbetracht des 6 Volt Bordnetzes irgendwo eine Solaranlage auf dem Dach haben musste, um all die Elektrik zu betreiben, die sich vor dem Navigator auftat. Aber auch die ausländischen Teilnehmer hatten ihren Spaß. Und zwar am ganzen perfekten Ablauf, den tollen Zwischenstopps und dem kulinarischen und gastgeberischen Aufwand, der in den Trattorias und Hotels betrieben wurde. Allein für die zwei Nächte in Forte dei Marmi hätte sich die Reise schon gelohnt! Ein sehr gutes Gefühl war auch die Kenntnisnahme, dass die Terre di Canossa mithilfe des vom Studio Alfa entwickelten »Null CO2« Projektes eine klimaneutrale Klassiker-Veranstaltung geworden ist. Ich unterstelle der heiligen Mathilde, die dieses ...
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