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... ihrer Rennleidenschaft zu frö- nen. In den 1930er-Jahren nahm sie an zahlreichen Rennen teil, darunter auch in Brooklands, wo sie sich mit einer Rundenzeit von 196 Stundenkilometern in einem Bentley 4 ½ Litre eine prestigeträchtige Plakette sichern konnte: das Brooklands 120mph Badge. Im Lauf ihres langen Lebens fuhr sie Rettungswagen, beschäftigte sich in Bletchley Park – wie Alan Turing – mit dem Knacken der verschlüsselten Nachrichtencodes der Wehrmacht und wurde danach Automobilkorrespondentin der Vogue. Die Geschichte von CMH 498 ist wie gesagt nicht minder facettenreich. Im April 1935 fertiggestellt, war dieser Nash neben dem Werksentwicklungsauto CMH 500 einer von zwei Shelsley-Zweisitzern, die man mit der Doppelkompressor-Version des 1,5-Liter-Gough-Motors ausgestattet hatte. »Der erste Besitzer des Autos war Dudley Folland, der mit Margaret Allan schon einen Monat nach dem Kauf in Donington an einem Rennen teilgenommen hat. Dort ist CMH 498 nicht ins Ziel gekommen, was für den Gough-Motor wahrscheinlich nicht ungewöhnlich war. Folland, der unter dem Pseudonym Tim Davies fuhr, startete im selben Jahr mit dem Auto in Le Mans, wo es ‚mit einem abgerissenen Kühler‘ ausgefallen ist, wie die Presse damals schrieb. Da kann man sich schon fragen, ob das der wirkliche Grund war, oder ob die Fabrik versuchte, die Probleme mit dem ...
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