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... Schuhwerk ist die Visitenkarte der Gentlemen – auch am Volant. Denn längst lässt sich auch die Pedalerie eines Klassikers stilgerecht und funktional bedienen. Wenn’s sein muss sogar feuerfest Mal ehrlich: Wie sieht’s eigentlich im Fuß-raum Ihres Klassikers aus? Nein, wir denken dabei nicht an Teppiche aus feinster englischer Wilton-Wolle. Auch nicht an renngerecht leichtgebohrte Alu-Pedale oder gar an profane Gummimatten. Sondern wir fragen ganz indiskret: was tragen Sie an Ihren Füßen, wenn Sie eine Ausfahrt in Ihrem Klassiker machen. Das sieht ja keiner, finden Sie? Außen hui, innen pfui? Natürlich haben Sie recht: Das Wichtigste für art gerechtes Schuhwerk im Klassiker ist nicht der Look, sondern die Funktionalität. Das musste schon Phil Hill 1964 gleich zum Saisonauftakt beim Großen Preis von Monaco schmerzhaft erfahren. Die Pedale seines Cooper-Climax wurden so heiß, dass er seinen Gasfuß nach seinem Einsatz (70 Runden) direkt in einem Kübel mit kaltem Wasser abkühlen musste. Und Hans Herrmann erzählt gerne launisch die Geschichte der Asbest-Sohle, die er sich in den Schuh legte, um trotz der extremen Hitze auf den Pedalen besser als die Wettbewerber bremsen zu können. Bis die hinter seinen Trick kamen und es ihm gleich taten. Aber sollten wir an das, was uns das spielerische Tanzen auf den Pedalen erleichtert, bei aller Funktionalität ...
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