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... auch am Honda RA300, mit dem John Surtees – ebenfalls 1966 – den Grand Prix von Ita lien gewann, und am T70. Für einen Steve-McQueen-Film (Day of the Champion, nie vollendet) habe ich an einen Lola T70 Spyder speziell angefertigte Kamerahalter montiert. Deshalb kam er mal zu uns in die Fabrik – in einem neonblauen Anzug. Total schrill! So was vergisst du nie! Der Kameramann musste auf dem Getriebe des Wagens hocken, mit dem Gesicht nach hinten – was ziemlich beängstigend gewesen sein muss. Mitte 1967 rief mich ein alter Freund an, Peter Wilkins, der bei Brabham ein erstklassiger Metallbearbeiter war. Er arbeitete gerade bei All- American Racers in Kalifornien und fragte im Auftrag von Teamchef Dan Gurney, ob ich Interesse hätte, für die Formel 1 und die Indy-Car-Serie den neuen Eagle zu entwerfen. Das war ein sensationelles Angebot, denn ich sollte Chefdesigner werden, war also nicht mehr nur die Nummer 2. Das Team befand sich damals in Sussex, weshalb ich davon ausging, dass ich dort arbeiten würde. Gebaut wurden die Autos aber in Kalifornien. Für die Formel 1 konnte Dan leider nicht das nötige Geld auftreiben, also konzentrierte ich mich auf das 1968er Indy Car und ein Design für die Formel 5000. Einer der größ- ten Momente meiner Karriere war der Sieg von Bobby Unser bei den Indy 500 in einem von mir entworfenen Auto. Dan wurde Zweiter und ...
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