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... – und bei Shelby Direktor für »besondere Aufgaben« zuständig. Genau genommen bedeutete das, dass er T-Shirts entwarf, sich um Werbung kümmerte und Autos testete. Im Sommer 1963, sagt Brock, bat ihn Shelby »eine neue Karosserie für den Roadster mit etwas höherem Topspeed« zu zeichnen. »In der Firma gab es jedoch ungeheuren Widerstand. Von Aerodynamik hatten die Leute einfach überhaupt keine Ahnung, denn die brauchten sie nicht für ihre Dragster und die Rennen auf den Salzseen. Sie hatten nie darüber nachgedacht, worauf es bei einem Straßenrennwagen ankommt.« Der Wendepunkt kam, wie Brock in Cobra Daytona Coupés schreibt, mit dem Rennund Testfahrer Ken Miles. »Ohne ihn wäre es mit dem Auto nichts geworden. Ich habe Miles als pragmatisch, schnell und sehr intelligent wahrgenommen. Dass ich keine vollständigen technischen Zeichnungen hatte, störte ihn nicht im Geringsten.« Als Chassis CSX2287 von AC ausgeliefert wurde machte sich Miles mit Neuzugang John Ohlsen an die Arbeit. Brock fertigte einen Karosserie rumpf aus verzahnten Sperrholzplatten, den erhielt California Metal Shaping zur Herstellung der Aluminiumbleche Ende 1963, die zum Zusammenbau des Autos zu Shelby gingen. Kaum sahen alle die konkrete Form aus glänzendem Aluminium – statt nur Brocks Zeichnungen – verflog die Skepsis. Letzte Zweifel wurden am 1. Februar 1964 weggewischt, ...
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