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... England exportiert, dann nach Australien, wo ihn englische VW- Mitarbeiter irgendwann wieder entdeckt haben. Nach einer Restaurierung fristet er nun ein recht geruhsames Dasein als Vorführwagen der Presseabteilung von VW England. Früher aber, zu seinen besten Zeiten, war das Gefährt mit der Scheunentor- Motorklappe ein Arbeitstier in Down Under. Das Fahrgefühl vermittelt vor allem eins: Langsamkeit. Die 1,2-Liter-Maschine offenbart ein ordentliches Drehmoment und bewegt sich im Nu auf Schrittgeschwindigkeit. Zum Herumsausen auf Autobahnen ist der Transporter aber nicht geeignet. Bei etwas mehr als 70 km/h ist Feierabend. Bis man dort angekommen ist, dauert es eine Weile. Die Drei-Mann-Sitzbank könnte komfortabler sein, und wie bei allen heckgetriebenen Bullis tendiert man dazu, so weit vorne platziert, eher später in Kurven zu lenken, als bei anderen Vans. Alles in allem lässt sich der T1 angenehm chauffieren. Er liegt gut auf der Straße und packt die groben Rampen unserer Foto-Location auf einem Weinberg mit Leichtigkeit – dank der kräftigen Traktion der Hinterräder. Der T1 ist gelungenes Industriedesign. Der moderne City-Cowboy in seinem dickbäuchigen SUV hätte für die Leistungsdaten des Bulli wohl nur Hohn und Spott übrig. Aber auch ein Auto ohne Radio und Klimaanlage hat so seine Werte. Er ist nicht schnell. Er ist nicht sportlich. Er hat ...
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