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... Speichen – hübsch, aber auch zerbrechlich – waren für die Belastungen eines Renneinsatzes denkbar ungeeignet. Zur Überraschung aller war die Karosserie des Talbot in einem bemerkenswert guten Zustand. Nahezu der komplette Holzrahmen konnte erhalten werden. Das einzige Teil der äußeren Hülle, das ersetzt werden musste, war ein kleines Stück vorn an der Motorhaube. Da diese in der Zeit des Renneinsatzes stark verändert worden war – dreieckige Gitterlufteinlässe zur zusätzlichen Kühlung und Schnellverschlüsse, die mit einem Band gespannt waren, das aussah wie Unterhosengummi –, legt die Vermutung nahe, dass die originale Haube nie richtig gepasst hat. Schließlich wurde die Karosserie in Pagnibons markantem Gauloise-Blau lackiert und auf eine Vorrichtung montiert, wo sie auf die Wiedervereinigung mit dem Chassis wartete. Der Motorblock wies zahlreiche Ermüdungsbrüche auf, die von den Schweißexperten der Firma Slinden in Derbyshire ‚unsichtbar‘ gemacht werden konnten. Die Ölwanne war schwer verdreckt, der Zylinderkopf irreparabel. Keith Bowley von Ashton Keynes: »Gerettet hat uns ein Schweizer Talbot- Wassertropfen-Enthusiast, der eine Reihe von Zylinderköpfen hatte anfertigen lassen. Der Kopf, den er uns gab, passte perfekt.« Der komplett überholte Motor wurde im Januar 2014 einem ersten Testlauf unterzogen. Im Juni war das Auto bereit für ...
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