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... 34 PS erreichte er eine Dauergeschwindigkeit von 130 km/h und eine Vmax von 180 km/h. Mit Ferdinand Porsches Lieblings-Vehikel bestritt Otto Mathé viele Rennen. Zu der souveränen Eleganz des Typ 64 bildet der rustikale, verspielte Fetzenflieger den ultimativen Kontrast. Vorn am kurzen Bug ist der Drehzahlmesser eingebaut, aus dem 1500-ccm-Mittelmotor ragen links und rechts Zylinder heraus, deren Vergaser mit Stofftüchern und Lederlappen als Staubfänger befestigt sind. Bei Fehlzündungen fingen die Tücher an zu brennen – daher der Spitzname »Fetzenflieger«. Mit diesem Eigenbau fuhr der rasende Tiroler Tüftler nicht nur Dutzende von Siegen ein, er demonstrierte auch, dass die Selbstbau-Philosophie neben seiner verbissenen Sieger-Mentalität für ihn der einzig wahre Weg zum dauerhaften Erfolg war. »Das bisschen Technik, das ich brauche, konstruiere ich mir selbst«, war seine Devise. In der Saison des Fetzenfliegers lief es gut mit dem bisschen Technik. Statistik und Bilanz der Mathé-Bio Sein Herz schlug für Porsche zur Saison ’52: »Zwanzig Starts – zwanzig Siege«. Man darf annehmen, der am 31. Juli 1907 in Innsbruck geborene Otto Mathé hat die Karriere als Rennfahrer früh anvisiert – als er aus der mütterlichen Nähmaschine das Treibrad ausbaute und damit einen Tretroller baute. Als sie den Jungen mit dem Roller sah, fand das die Mutter ...
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