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... fragen: Wie binden wir unsere geliebten Schätze in unser Wohnen ein? Warum die strenge Trennung? Ist es so schwierig, weil der natürliche Lebensraum des Autos die Straße, das »Draußen« ist? Und es »Drinnen«, ähnlich wie Pflanzen in Kübeln, einfach gelagert, aufbewahrt wird? Im 18. Jahrhundert wurden in England die ersten Wintergärten erbaut. Darin konnte man komfortabel auch im Winter die Sonne, seine Pflanzen und den Tee genießen. Eine architektonische Anpassung an einen veränderten Lebensstil. Ein ganz neuer Raum entstand. Das war Fortschritt. Wann gab’s das bei uns schon mal? Vielleicht am ehesten in der Küche, dem Raum in unserer Kultur, der technologische Innovationen am einfachsten aufnimmt. Spülmaschine, Kühlschrank, Ofen, Espressomaschine, Toaster, Mixer, sie nehmen sich allesamt nicht wie Fremdkörper aus. Eine Küche ist immer tolerant, immer bevölkert. Auf einer Party finden sich die fröhlichsten Gäste in der Küche. Kleckern ist nicht so schlimm, Brüllen wird to leriert, Rumlümmeln ist normal. Gäste und Maschinen wie der Fernseher nehmen sich dagegen im Wohnzimmer wie Fremdkörper aus. Wie viele Stunden verbringst Du mit Deinen Freunden, Gästen, Kindern im Wohnzimmer? Und wie viele in der Küche? Sollen wir mal eine Kosten-Nutzenrechnung machen? Nein, ich schlage jetzt nicht vor, Garage und Wohnzimmer einfach zu tauschen. Aber wenn ...
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