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... Unzulänglichkeiten ruft er beim Betrachten dieses Habenwollen-Gefühl hervor«, so Helmut Eberlein, Ferrari Classiche Kassel. »Was macht einen Klassiker aus? Insbesondere bei Ferrari ist das neben der Faszination V12 immer auch die wunderbare Form!« Guter Punkt: das Äußere. Bis heute rätseln viele, wie Ferrari den wunderschönen 246 mit seinen sinnlichen Kurven durch Bertones hartkantigen 308 GT4 ersetzen konnte. »Man muss sich vor Augen halten«, erinnert Paolo Tumminelli, »dass bei der Markteinführung des Dino im Jahr 1968 im Automobildesign gerade die große Revolution ausgebrochen war. Lamborghini hatte den Miura und den Marzal, dann baute Bertone auch noch den Carabo! Der Dino sah daneben aus wie von vorgestern. Spätestens bei der Vorstellung des Daytona muss sich Ferrari gefragt haben, ob der De sign-Zug ohne sie abgefahren ist – mit Bertone statt Pininfarina als Trendsetter. Schon 1968, also bevor der 365 GTB/4 Daytona in die Läden kam, begannen Gespräche mit Bertone.« Bertone-Designer Marcello Gandini musste für den 308 eine 2+2-Konfiguration auf das Chassis des 246 packen, also wurde der Achsstand verlängert, und der Motor musste in der Mitte bleiben. Der 3-Liter- V8 mit vier Nockenwellen brachte eine willkommene Leistungssteigerung und mehr Drehmoment, trug aber auch seinen Teil dazu bei, das Trockengewicht des 246 um 200 kg ...
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