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... 1 13.11.14 09:08 Jedes Jahr erfahren wir in Pebble Beach aufs Neue die Namen der glücklichen Gewinner. 99 % von denen, die nicht zu diesen Auserwählten gehören – und den Zweitund Drittplatzierten –, sind gute Verlierer. Die schlechten Verlierer – eine Minderheit, die nahezu ausrastet – sind dagegen eine seltsame Spezies, die ich mir diesmal gesondert zur Brust genommen habe. Als Mitglied der Jury kriegt man da so einiges mit! Leute, die ihre Autos selbst restaurieren, sind zwangsläufig viel gelassener im Falle einer Niederlage, ganz einfach weil sie die Gründe nachvollziehen können. Die Typen, die einfach ihr Scheckheft zü- cken und denken, sie hätten damit den Sieg bereits in der Tasche, benehmen sich oft unmöglich. Ein Preisrichter erzählte mir einmal von einem ganz besonders widerlichen Kerl, der nach seiner Niederlage in das für ihn gebuchte exklusive Hotelzimmer stürmte und dort auf das Bett urinierte, auch gegen die Wände und anscheinend sogar die Zimmerdecke – nur um seinem Zorn Ausdruck zu verleihen! Ein anderer lehnte die Trophäe für den zweiten oder dritten Platz ab, obwohl ihm diese von Sir Stirling Moss persönlich überreicht werden sollte. Ich meine – geht’s noch?! Wer würde nicht liebend gern eine Trophäe von Sir Stirling Moss verliehen bekommen! Nur weil man nicht gewonnen hat? Dann gab es da ...
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