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... vergessen wie ein Heck, das im Grenzbereich gerne einmal Richtung äu- ßerer Leitplanke ausgetreten hat. Reiter sollten keinen Gedanken daran verschenken, sich für den allemal sportlich, aber blutleeren Vierzylinder mit 2,3 Litern Hubraum entscheiden, dem mittels Turboaufladung 314 PS und 233 km/h abgetrotzt werden. Denn bedingungslose Liebe zum US-Pferd kommt erst mit dem Fünf-Liter-Triebwerk auf. Der Achtzylinder brabbelt seine 418 PS leidenschaftlich heraus und verwöhnt dank 524 Nm mit sportlicher Gangart und 250 km/h Spitze. Wer bei dem 1,7 Tonnen schweren Galopper das wilde Unbeherrschte vermisst und den Flegelhaften, schaltet die Regelsysteme aus. Und wer es ganz wild treiben will, der genießt am Sonntag den leeren Baumarktparkplatz und lässt mit der Launch Control und einzeln blockierter Vorderachse die Hinterräder qualmen. Yippie! Unverändert konkurrenzlos Was für eine Schmach für die erlauchte Konkurrenz. Der BMW X6 wartet in seiner zweiten Generation nach wie vor auf seinen ersten Gegner Wohl kaum jemand in der BMW-Konzernzentrale am Münchner Petuelring hätte seinerzeit damit gerechnet, dass der X6 derart einschlagen würde – bisher wurde er über 260.000 Mal verkauft. Noch weniger hätten sich allerdings erträumt, dass der polarisierende Bestseller auch beim Verkaufsstart der zweiten Generation immer noch auf seinen ersten Konkurrenten ...
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