Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Park, südlich von London. Wir starten am Sonntag, es ist der 13.; was ich als Omen hätte deuten sollen. Exakt eine Minute nach acht donnert der erste Wagen – Startnummer 1 – los. In dem malerischen Park, von den alten Gemäuern argwöhnisch beäugt, röhrt er wie ein gerade losgelassener Löwe sechzig Sekunden vor der Brunftzeit. Den mächtigen 1934er Triumph Dolomite 8C lenkt der Besitzer selbst, Jonathan Turner; neben sich mit Landkarten auf dem Schoß Ben Cussons. Der Achtzylinder-Reihenmotor klingt extrem exzellent – was nicht so sehr überrascht, wurde er doch komplett-überarbeitet am Tag zuvor in das Auto eingebaut. Kompressor, ab geht’s, Turner legt das Tempo vor. Er ist schnell. Auch Auto Nummer 2 gehört Jonathan Turner, es ist einer der Bentley 3 Litre, die 1925 in Le Mans beim Werkseinsatz der Firma gestartet sind. Es ist das erste von Bentley eingesetzte Auto, das Dr. Dudley Benjafield und Bertie Kensington Moir pilotierten. Chassis-No. 1138 lief im Rennen gut, hat aber in Runde 18 keinen Sprit mehr und beendete das Rennen nicht. Ein weiterer Fingerzeig des Schicksals? DA KANN MAN SAGEN, WAS MAN WILL In dem Land, in dem das Bier wärmer ist als die Außentemperatur, Essen und Unterkün!e nicht nach jedermanns Plaisir, haben sie es verstanden, Autos zu bauen, die was wegstecken – bis der Milchmann kommt ... 1000 Meilen, 2 Westen und 1 Crash Von ...
Kommentare