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... nicht mehr zeitgemäß. Außerdem war das Gelände in der Zwischenzeit in einen Produktionsstandort für Flugzeuge verwandelt und durch deutsche Bomber ziemlich beschädigt worden. Nicht so die verwaiste Westhampnett Airbase mit ihrer – Zufall oder Fügung? – 3,8 Kilometer langen Rundstraße, deren Eignung als Rennstrecke Freddie March natürlich nicht verborgen blieb. Eben so wenig wie die Erkenntnis, dass er wohl eher zum Rennfahrer, denn zum Landwirt geboren war. Bevor die Rennerei in England wieder begann, dauerte es allerdings ein paar Jahre, aber am 18. Sep tember 1948 war es so weit. Freddie March eröffnete den »Goodwood Motor Racing Circuit« – Englands erste permanente Rennstrecke nach dem Krieg – mit einer Fahrt im Familien Bristol 400, bevor sich die jungen Helden auf die Strecke stürzten. Mit dabei war ein gewisser Stirling Moss, der das Rennen der 500er-Klasse in einem Cooper JAP gewann. In den Folgejahren trugen sich spätere Berühmtheiten wie Graham Hill, Mike Hawthorn oder Roger Penske in die Siegerlisten ein. Besonders spektakulär waren die Runden des jungen Jim Clark im weiß/grü- nen Lotus Cortina in den 9-Stunden-Langstreckenrennen sowie den Sportwagenrennen der Tourist Trophy, die stets den Schwerpunkt der Rennaktivitä- ten in Goodwood bildeten. Daneben war die Formel 1 in Goodwood zu Gast, allerdings wurden hier nie ...
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