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... Matthias Penzel // $%!%& Archiv Studien und Concept-Cars verstören und verzaubern alljährlich auf dem Autosalon in Genf, früher auch in Turin. Doch sie kommen aus Amerika Es war einmal vor langer Zeit, in einem weit entfernten Konzern auf einem anderen Kontinent. Dort agierte ein Mann, der im Schatten der Traumfabrik Hollywood aufgewachsen war. Mit seinem Umzug nach Detroit veränderte sich General Motors, dann die Autoindustrie. Als Walt Disney Träume am Fließband fertigte, erhielt unser Mann in Detroit den Job, die wildesten Spinnereien zu verwirklichen. Dieser Mann, Sohn eines Kutschenbauers, erfand mit dem Y-Job das, was heute als Ur-Typ des Dream-Cars gilt. Harley Earl, als Karosseur erfahren mit dem Veredeln von Autos für Filmstars, wurde 1927 von GM engagiert, um in der eigens gegründeten Art & Colors section zu »studieren« – so die offizielle Wortwahl –, inwieweit Kunst und Farbgebung bei der Kaufentscheidung für die Massen relevant sein könnte. Heute insbesondere als Kopf hinter der Corvette bekannt, hat er noch einiges mehr ersonnen: den LaSalle, den im Jahrestakt wechselnden Look amerikanischer Autos (das Prinzip der Geplanten Obsoleszenz, bis heute an jedem neuen iPhone zu erkennen), aber auch die Motorama-Shows, die den jeweils letzten Streich nicht nur im New Yorker Waldorf Astoria der Presse präsentierten, ...
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