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... aber für ein Mindestmaß an ersehnter Luftzufuhr. Die breiten »Fensterbänke« und der Überrollkäfig erschweren ein wenig den Einund Ausstieg, aber die Türen sind ausreichend tief in die Dachkonstruktion geschnitten, dass sie sich – schnelle Fahrerwechsel – weit öffnen lassen. Die Rennlaufbahn des 1074 war zwar nicht umwerfend, aber dennoch wichtig. Die Dominanz von Porsche im oberen Segment der Sportwagen-Wettbewerbe zeichnete sich bereits ab. Der erste Sieg dieses Autos ereignete sich 1967 in Spa, mit dem »fliegenden Zahnarzt« Dr. Dick Thompson und dem magischen Jacky Ickx am Steuer. Aber auch bei anderen Veranstaltungen wurde der 1074 stets von Top-Piloten gefahren, darunter David Hobbs, Mike Hailwood, Paul Hawkins und Brian Redman. Als Mitglied der 1074/1075/1076-Troika erlebte der Wagen einen Teil seiner Laufbahn als Gulf Wyer Ford GT40 Mirage, was sich in einem Cocktail technischer Modifikationen und einer verbesserten, erheblich leichteren Karosse niederschlug. Letztere entstand aus superleichten Kohlefasern, die im Motorsport noch eine recht neue Entwicklung darstellten. Verglichen mit dem etablierten, aber weniger strapazierfähigen Fiberglas waren derlei »Bleche« jedoch deutlich im Vorteil. In Daytona kam 1968 der 1074 zwar nicht ins Ziel, wurde im selben Jahr jedoch 28. beim Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring. Hawkins und Hobbys steuerten ihn ...
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