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... wie man in Paris sagte. Erich Maria Remarque steuerte schon 1924 in seinem Rennfahrer-Roman Station am Horizont auf direktem Weg nach Monte Carlo. Schnelle Männer und schöne Fraue, wohlgeformte Autos und dann das Glücksspiel im Casino: klingt wie ein Klischee, hat aber seine Reize. Zum 9. Historic Grand Prix pilgerten Anfang Mai wieder Haute vo lee und Demimonde in das kleine Fürstentum. Was bei den Autorennen aufgefahren wurde, war beeindruckend: von den Voiturettes aus den 1940ern über eine Menge Formel-Wagen bis 1978. Und vorher zwei Tage Trainings. Fast alle der Anwesenden, die in der europäischen Oldtimer-Szene mit Raritä- ten fahren oder fahren lassen, waren aber auch wegen etwas anderem da. Dem Glücksspiel. Auf Auktionen. Am Freitag lud Coys ein, um knapp fünfzig Autos zu versteigern. Die preiswerteren hätte auch mancher Einsteiger im Reisegepäck noch unterbringen können – für unter € 3000 EIN SCHNÄPPCHEN Die Chrysler-Sonderanfertigung von Ghia (u.r.) ging für fast schon preiswerte € 336.000 weg einen 1956er Simca Aronde 90A Montlhery oder einen Peugeot 304 Cabrio. Am oberen Ende der Bieterskala schlug ein 1967er Ferrari 330 GTC für € 529.400 alles, unweit entfernt davon kam ein Bugatti T57 Series I Ventoux für € 406.200 un ter den Hammer. Ein 1972er Dino, einst im Besitz von Rolling Stones’ Keith Richards, ging für € 294.200 weg, ...
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