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... Manfred Winkelhock. Als sich Ferrari-Fahrer Michele Alboreto in Runde 9 von der Strecke drehte, war Senna auf Platz sechs und damit in den Punkten. Und so ging es weiter. Senna schloss rasch auf zum Weltmeister von 1982, Keke Rosberg, dessen schnelleren Williams-Honda er in einem verwegenen Manöver in der Schikane hinter dem Tunnel ausbremste. Platz fünf. In Runde 14 nahm er René Arnoux den vierten Platz ab. Nach Mansells Dreher wurde daraus Platz drei. Jetzt waren nur noch die beiden McLaren vor Senna. In der 19. Runde überholte er Lauda. Als er über die Startlinie fuhr, hatte er nur noch Prost vor sich – mit 34,355 Sekunden Vorsprung. Was dann folgte, war mehr als bemerkenswert. Senna setzte zur Aufholjagd an und luchste dem Franzosen in jeder Runde ein großes Stück seines bis dahin unüberwindlich scheinenden Vorsprungs ab, manchmal bis zu vier Sekunden pro Runde. Prost wusste, dass sich Senna rasend schnell näherte. In Runde 29, das Wetter hatte sich weiter verschlechtert, der Vorsprung war auf 15 Sekunden geschmolzen, begann Prost auf der Startgeraden wild zu gestikulieren (nicht um den Abbruch des Rennens zu fordern, wie viele bis heute denken, sondern um seinen Mechanikern zu signalisieren, dass seine Bremsen vibrierten). Nun sind wir mittendrin im Schlamassel, in einer der größten Kontroversen – dem irrsten »Waswärewenn« – der Formel ...
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