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... bewegen, ohne in Hysterie zu verfallen. Einzig seine niedrig übersetzte Lenkung macht die Sache anstrengend, da man schon ordentlich am Lenkrad kurbeln muss, damit es zu einer spürbaren Richtungsänderung kommt. Und beim Manövrieren ... Na ja, der Wendekreis ist knapp 13 Meter, den Rest kann sich jeder selbst zusammenreimen. Ist man erst auf einer offenen Straße angekommen, zeigt der Ghibli seinen wahren Charakter. Mit einer Länge von 4,57 Metern und einem Gewicht von fast 1600 Kilo – und das, bevor die beiden 50-Liter- Tanks befüllt wurden – ist er nicht eben zierlich, aber auch nicht schwerfällig. Er ist für 45 km/h bei 1000 U/min übersetzt und zieht im großen Gang ab 500 U/min durch, ohne zu ruckeln. Kurzum, es geht sehr entspannt und zivilisiert zu – bis man sich entschließt, voll aufs Gas zu treten und den Motor mal richtig aufzudrehen. Bei 3000 U/min wird der Ton härter und der Ghibli schießt nach vorn. Jenseits von 5000 U/min klingt er wie ein ausgewachsener Rennwagen. Plötzlich rollt man nicht mehr brabbelnd auf einer Landstraße, plötzlich ist man Testfahrer Guerrino Bertocchi, beim Maschinentest auf der Autostrada Modena–Bologna. Damals »attestierte« Maserati dem Ghibli eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Bedenkt man, dass die italienischen Hersteller dazu neigten, Leistungsangaben ihrer Fahrzeuge zu schönen, war diese ...
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