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... FAKTEN Man kann ihn drehen und wenden, wie man will: Ein Reifen ist ein Reifen – und meistens schwarz. Immer aus Gummi, oft hohl – aber mit klarem Profil !"#! Matthias Penzel Seit dem Patentwagen von Carl Benz hat sich am Reifen nicht viel geändert. Er ist meistens schwarz und im Idealfall rund. Ohne nun gleich das Rad neu zu erfinden – oder beim selbigen noch mal anzufangen – ist jedoch festzustellen: Gerade wer schon als Kind auf Autos geachtet hat, erinnert sich allzu gut an die vielen Reifenpannen, Reifenwechsel – und kaum verständliche Quantensprünge in der Entwicklung. Mit Fahrradreifen fing es an. Erste Kraftwagen übernahmen von den Kutschen die hölzernen Speichenräder. Mit Metall beschlagen – wie an den damals neuen und modischen Fahrrädern – hielten Speichenräder länger. Mit Vollgummibereifung war ein Fahrzeug noch belastbarer. Auch für die sehr empfindliche Mechanik der Automobile war das erstrebenswert. Der Komfort der Insassen oder gar deren Sicherheit wurden erst Jahrzehnte später bedacht. Knapp und in groben Zügen: Nach der kurzen Phase der Vollgummi-Bereifung kam der Pneu. Die schmalen Wulstreifen wurden nach dem Ersten Weltkrieg mit Cordgewebe haltbarer. Pressluftoder Hochdruckreifen werden zunehmend abgelöst durch Mitteldruckund Niederdruckreifen (zumeist vier Stoffeinlagen, doppelte Auflagefläche, breitere ...
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