Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Birabongse Bhanutej Bhanubhandhu (B. Bira, unten links) bekam zu seinem 21. Geburtstag im Jahr 1935 von seinem Cousin Prinz Chula einen ERA (bekannt als Romulus) geschenkt. Für Chulas Rennstall White Mouse Racing gingen dieses und andere Autos an den Start. Prinz Bira war vor dem Krieg einer der erfolgreichsten Rennfahrer in der Voiturette-Klasse, Vorgänger der Formel 2. Als sein Cousin 1948 wegen Geldmangel aufgab, wurde Bira zum Maserati-Privatfahrer. Ab 1954 fuhr er für Gordini. Das Foto zeigt ihn in den Landesfarben seiner Heimat Thailand – Blau und Gelb – in der dritten Reihe der Startaufstellung des britischen Grand Prix in Silverstone. Ohne den Zweiten Weltkrieg wäre er möglicherweise ein siegfähiger Grand-Prix-Fahrer geworden. Der Prinz, Absolvent englischer Privatschulen und studierter Bildhauer, war auch ein geschickter Segelflieger – und nahm als solcher an den Olympischen Spielen 1956, 1960, 1964 und 1972 teil. 1985 erlitt Bira in einer Londoner U-Bahn-Station einen tödlichen Herzinfarkt – ein schmachvolles Ende für jemanden von solch erhabener Herkunft. FOTO: KLEMANTASKI COLLECTION Ferrari dominierte die Formel-2-Saison 1952 und 1953. Mit dem Vierzylinder 500 gewann Ferrari bis auf eine Ausnahme jeden WM-Lauf. Die Scuderia in Maranello baute auch Kundenautos, bekannt als Starlets, wie das der Ecurie Francorchamps in ...
Kommentare