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... der mehr als zwei Tonnen wiegt. Unglaublich. Deutlich schneller als der McLaren. Der subjektive Eindruck der Geschwindigkeit wird noch gesteigert, angefeuert von dem Radau, den die Maschine macht. Selbst bei konstantem Rundentempo auf der Rennstrecke lärmt der Bugatti ungeheuerlich. Das liegt nicht einmal an der Maschine, wie mir aufgefallen ist. Wenn man bei hohem Tempo in den Leerlauf schaltet, sinkt der Lärmpegel kaum spürbar. Es sind vor allem die Laufgeräusche auf der Straße, höchstwahrscheinlich die gigantischen flachen 365er Hochgeschwindigkeitsrennreifen, die über groben englischen Asphalt grollen. Mit seinem eingeschränkten Sichtfeld, der massigeren Form, dem rütteligeren Fahrgefühl und den unablässigen Rollgeräuschen empfand ich den Veyron als den weitaus ermüdenderen Wagen für eine längere Reise. Darüber hinaus mangelt es ihm – wirklich fürchterlich – an Stauraum. Jedes Gepäckstück, das größer ist als eine zerquetschbare Reisetasche, muss auf den Beifahrersitz. Wer mit einem Beifahrer reisen möchte, hat ein bizarres Problem: Zu zweit fährt man damit nicht weit, jedenfalls nicht, wenn man unterwegs übernachten will – es sei denn, man schickt das Gepäck mit der Paketpost voraus. Dagegen hat der McLaren zwei große Gepäckfächer mitsamt angepassten Cases. Sogar für einen zweiten Beifahrer ist Platz. »Raum für Eheweib und Geliebte«, wie mir ...
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