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... Messer schmitts, die vor nicht allzu langer Zeit noch den Himmel durchschnitten hatten. Ein Kanister Benzin genügte, schon kam das kleine Stromlinien-Gefährt in Gang – zum Vergnügen und Erstaunen der Soldaten. In dieses Coupé einzusteigen, war nicht einfach. Saß man erst mal drin, wurde es extrem eng und drückend heiß. Deshalb hatte irgendwer die grandiose Idee, einfach das Dach abzusägen. Das hauchdünne Aluminium wich den Blechscheren im Handumdrehen, und die Jungs setzten ihre Spritztouren fort. Blöderweise kam es keinem der Spaßfahrer in den Sinn, den Ölstand ihres mittlerweile schwer mitgenommenen »Renners« zu kontrollieren. Warum auch? Die ganze Chose sorgte für Spaß, wurde zu einem demolition derby mit ein bisschen Kriegsbeute – in einer Welt, deren Alltag kurz zuvor noch von Zerstörung beherrscht war. Es kam, wie es kommen musste: Der Motor fraß sich fest, das Spielzeug hatte ausgedient, die Überreste landeten auf einem Misthaufen. Das war’s dann schon, das Ende, ein schändliches Ende für den zweiten der drei VW 60K10 Rekordwagen, konzipiert für das Straßenrennen Berlin-Rom. Der Vandalismus, der Nummer 2 zerstörte, ist längst Teil der Porsche-Folklore. Nun hat eine Reihe von Zufällen zur Auferstehung eines der wichtigsten Modelle der Autogeschichte geführt. Genau: Er ist auferstanden, der Ur-Porsche, der Vorläufer des 356, der Urahn des ...
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