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... die Räder der rasenden Fahrzeuge hohe Spritzfontänen in die Luft wirbelten und die Fahrer durch den von Nebenwegen auf die Straße geschwemmten Schmutz wie bei einem Geländewettbewerb eingedreckt und beim Überholen auch bedenklich in der Sicht behindert wurden — Nuvolari hielt wiederholt an, nur um die Brille zu wechseln —, rückte Caracciola an der Spitze vor Seaman immer weiter aus. Aber Seaman ließ sich auf die Dauer nicht „abhängen", denn kaum ließ der Platzregen nach, da machte er in jeder Runde gegen Caratsch wieder 5 bis 6 Sekunden gut. Der Auto-Union des Pechvogels Kautz, immer hinter Müller an 4. Stelle gelegen, bekam bei diesem Wolkenbruchregen Vergaserstörungen, die ihn nach zweimaligem Halt schließlich in der 18. Runde zur Aufgabe zwangen, der erste Deutsche war damit ausgeschieden. Aufregende „Halbzeit" An der Spitze aber blieb die Lage unverändert: Seaman war an den führenden Caratsch schon wieder so nah herangekommen, daß er für die 25. Runde noch einmal in Führung gehen konnte, nachdem in der Runde zuvor Caratsch in 32 Sekunden neuen Brennstoff aufgenommen hatte. Als dann Seaman in der 26. Runde tankte, konnte Caracciola sich wieder in Front setzen. Um die nächsten Plätze aber entbrannte nun erneut ein erbitterter Kampf, denn von Brauchitsch hatte inzwischen Müller auf den 4. Platz verwiesen, und hinter diesem konnte ...
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