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... Start zu einer Langstreckenfahrt über rd. 350 km von Berne nach Wilnsdorf. Die Strecke, die nach Karte gefahren und trotz starken Nebels während der ersten Fahrstunden mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit zurückgelegt werden mußte, war nicht markiert, aber mit Beobachtungsposten besetzt, die die Durchfahrt überwachten. Mit neuer Zeitnahme ging es sofort anschließend zu einer sehr schwierigen Hochleistungsprüfung mit festgelegten Sollzeiten auf der mit Pfeilen markierten bekannten Prüfstrecke des Truppenübungsplatzes Zossen. Die glatte Überwindimg der vielen Hindernisse — wie z. B. sandige Steilabfahrten, zwei Steigungen von 44 und 33 Grad usw. — wurde mit je zehn Gutpunkten gewertet. Bewältigte ein Fahrer beim ersten Mal das Hindernis nicht, so war ihm ein nochmaliges Rückund Anfahren gestattet. In diesen Falle erhielt er jedoch nur fünf Gutpunkte. Wieder unmittelbar anschließend folgte eine Schießprüfung, diesmal auf den Schießständen der Leibstandarte ty „Adolf Hitler" in Berlin- Lichterfelde. Da aber der Zweck dieser Meisterprüfung nicht allein mit dem rechtzeitigen Eintreffen am Ziel erreicht war, vielmehr der Hauptwert auf die Einsatzfähigkeit von Material und Fahrer nach der bestandenen Prüfimg gelegt wurde, gab es neben der Erprobung der Männer auf den Schießständen noch tägliche Zustandsprüfungen, bei denen offensichtlich erkennbare ...
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