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... Fr. eingenommen, gegenüber 55 055 Fr. vom Frühjahr bis 1. September des Jahres 1924. Was will aber diese Summe bedeuten im Verhältniszu den Unterhaltungskosten der gesamten Graubündner Strassen? Wir werfen die Frage in unserer Jahresrückschau auch im Anschluss an das katastrophale Automobilunglück an der Furka auf, dem vier Menschenleben zum Opfer fielen. Man hat mit Unrechtden Kanton Wallis für die Unzulänglichkeit des Strassenzustandes verantwortlich erklären wollen, während es dem Kanton schlechterdings unmöglich ist, mit den Automobiltaxen die Unterhaltungskosten der vom Durchgangsverkehr (inklusive Post und Militär) gewaltig beanspruchten Bergstrassen zu tragen. Genau so sind die 150 000 Fr. des bündnenschen Jahrestaxenertragesein Tropfen auf einen heissen Stein. Würde der Bund den Benzinzoll ungeschmälert an die Kantone zurückvergüten (13 Mill. Fr.), so entfiele auf Graubünden ein Vielfaches jener 150000 Fr., und auf jene unsern Fremdenverkehr und unser Ansehen im Ausland schä-digenden Strassentaxen könnte verzichtet werden. Als direkte Bundessteuer verbliebe dem Bund immer derErtrag des Automobileinfuhrzolles (weitere 7 oder 8 Mill. Franken), während die Kantone durch die direkteAutomobilsteuer zu ihrer Sache kommen. Zusammenfassend möchten wir damit sagen, dass in einem Lande,das die höchste Automobilbelastung der Welt kennt (rund etwa 30 Mill. Fr.), ...
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