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... meist noch durch Stossstangen und Kipphebel gesteuerten Ventile haben sich durchgesetzt. Bei seitlich gesteuerten Motoren sucht man gleich gute Gas-Strömungsverhältnisse und vor allemeine vorteilhafte Wirbelbildung im Verbrennungsraum durch den Ricardo-Zylinderkopf herbeizuführen. Kompressionsverhältnisse von 1 :6 sind selbst bei Serienwagen nicht mehr selten anzutreffen, während mannoch vor ein paar Jahren nur ungern über 1 : 4J4 ging. Die Erhöhung der Leistung pro Zylinderinhalt hattezur Folge, dass man für Wagen desselben Verwendungszwecks den Zylinderinhali reduzieren konnte. Da sich aber dabei gleichzeitig eine Gewichtsverminderung ergab, blieb trotzdem ein Plus an Beweglichkeit gegenüber dem älteren Wagen derselben Leistung, der zudem dabei noch eine viel schlechtere Wirtschaftlichkeit aufwies. Der Kompressor bildet zurzeit das letzte Glied inder Kette der angewendeten Möglichkeiten zur Erhöhung der Literleistung. Ursprünglich war sein Zweckder, einer Verschlechterung der Zylinderfüllung bei hohen Tourenzahlen entgegenzuwirken. Dieses Zielwurde auch erreicht, aber es ist fraglich, ob so hohe Tourenzahlen bei Nicht-Rennwagen überhaupt einenWert haben, bzw. ob es sich lohnt, beim Tourenwagen deswegen eine weitere Komplikation und Gewichtsvermehrung, deren Wert m wirtschaftlicher Hinsicht überdies noch bestritten ist, in Kauf zu nehmen. DieseZweifel ...
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