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... kleine Schulfreunde, und bald waren sie imWalde verschwunden und erschienen erst, als der Magen knurrte und die Glocke zum Essen rief. Ichtraf inzwischen ein paar bekannte Führer, man stellte mich Gästen vor, die eben von den Bergen heimkamen,man besprach Touren, die man gemacht, und es herrschte eine Atmosphäre der Freundschaft, der Zusammengehörigkeit, des gemeinsam Erlebten. Nach dem Nachtessen kam der Walliser Hock. Der Wirt holteeinige von seinen selbstgekelterten Weinen, Weine wie man sie nur hier im Lande trinkt. Der Malvoisier, derArvigne, der Amigne und wie sie alle heissen. Man politisierte, man gab sich recht und war doch nichteinig. Plötzlich hält es mich nimmer in der niedern Gaststube, dem Führersaal, wie es einen solchen injedem Berggasthaus gibt. Ich gehe hinaus, sehe den Himmel voller Sterne, die Berge rings um mich und Ausblick von Aroila gegen den Pigne d Aroila. Vue d'Arolla et du Pigne d'ArolIa. wieder gerade vor mir die Aiguille de la Zä. Sie hatetwas Faszinierendes; immer wieder muss ich zu ihr hinauf blicken. Während 'drinnen im Hotel frohes Lebenpulsiert, sitze ich hier einsam auf einer Waldbank und denke an vergangene Tage, und ein Erlebnis zieht imGeiste vor meinen Augen vorbei. Es war im Sommer 1918. Unsere Walliseriruppenmachten den letzten Mobilmachungsdienst im Jura droben, und unser Bataillon kam gegen Schluss nach Biel. ...
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