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... Jahre des Heils 1928, das einen so wolkenlos schö- nen, wenn auch reichlich warmen Sommer besass. Die zwei Akteure heissen Arturo und Fred. Ihre Kennzeichen sind, dass sie beide reichlich übergross und teils mit vollem, teils mit spärlichem Haarwuchs betraut sind. Also, das muss man schon sagen, ein Glück hatten wir mit dem Wetter ! Am ersten schö- nen Junitag kamen wir weg von Zürich, und wenn die zwei verregneten Tage bei Steyr und am Semmering nicht gewesen wären (was nichts schadete, da die üble Strasse so schöne Fontänen aus ihren Löchern spie und wir abends in einem Hotel gehörig geneppt wurden), so hätten wir das Dach während dreier Wochen überhaupt nie an unserem Torpedo hochziehen müssen. Ich will kein grosses Loblied auf unsern Wagen singen. Man weiss ja, ich habe ihn gern, und er hielt brav durch, wenn auch sein Eigentümer schon in Davos herausfand, dass er (der Wagen !) spinne. Immerhin, es gab keinen Abbruch der so hoffnungsberechtigten Fahrt, sondern wir gelangten noch am gleichen Abend nach II Fuorn am Ofenpass. Und da wir Freude an der unberührten Natur haben, die sich dort so selbstverständlich und in grossen Linien offenbart, so blieben wir dort über Nacht. An der Grenze natürlich eine martialische Bewachung mit Bajonnett, aber hinter dem rauhen Aeussern nette, gesprächige Kerle. Im übrigen herrscht Deutsch in Meran immer noch vor. Dies ...
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