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... die uns rings umgibt. Wie mit Schnee beladen fauchen hier die blütenfrohen Bäume vor uns auf, dort haben sie schonihr schimmerndes Kleid abgeworfen, und zwischen den zartgrünen Blättern sprosst reiche Frucht hervor. Die Vögel haben ihr vielstimmiges Morgenkonzertbegonnen, und um uns herum zwitschert, pfeift und jubiliert es mit tausend Stimmen. Gackernd stäubendie Hühner davon, der Barn begleitet uns ein Stück des Weges mit lautem Gebell, und vom Brunnen herfolgen uns die grossen, runden verwunderten Blicke der Kühe, die eben den warmen, dunstigen Stall verlassen haben. Im Walde huscht ein scheues Eichhörnchen über denWeg in jäher Flucht am nächsten Stamm empor und lugt verstohlen über den schützenden Ast, was daswohl für ein früher Störenfried sein mag, der da mit Gebrumm und Gesurr herankommt. Meister Lampemacht Männchen, putzt sich den Schnurrbart und springt, die Löffel zurückgelegt, mit komischem Satz in den Klee. Jede Biegung der Strecke tut ein anderes Bild vorunsern Augen auf. Jetzt leuchtet die ganze Pracht unserer Alpen, Übergossen vom ersten Sonnenstrahl inihrer majestätischen, stillen Ruhe auf. Ungetrübt wirft der See ihr Spiegelbild zurück ; in der Ferne zieht einDampfschiff seine Rauchfahne hinter sich her. Droben vom Hang jauchzt uns ein braunes Mädel zu. Wer wollte da zu Hause bleiben, wo so viel Schönheit und Freude unserer wartet ? Hinaus, ihr ...
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