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... Lärm verbunden ist. London Manchen Begriff, für den wir keinen Ausdruck hatten, haben wir aus dem englischen Sprachschatz entlehnt, ohne allerdings das Sinngemässe ebenso ins Deutsche übertragen zu können. Daran erinnert man sich wieder, wenn man im Riesenverkehr von Londons City Vergleiche anstellt. Der «gentleman» und das «safety first» sind englischen Ursprungs; darauf deuten schon die Verkehrssitten unmittelbar hin. Nirgendwo in der Welt beherrschen Höflichkeit und Rücksichtnahme in solchem Masse das Strassenleben wie in London, wie in England. Dabei kommt es infolge der grossen Zahl der Fahrzeuge, insbesondere der zweistöckigen Omnibusse, häufig zu langen Stockungen, und nicht immer geht es gerade sehr schnell vorwärts. Nie, auch nicht im dichtesten Gedränge und bei häufigem Warten an den Kreuzungen erhebt sich ein ungeduldiges Hupengeheul; alles wickelt sich mit Ruhe und Geduld ab. Die Strassen sind vorbildlich, Verkehrssignale gibt es nicht viele; wo sie notwendig sind, stehen sie an den Strassenecken in Augenhöhe, so dass man sie auch vom Führersitz der Limousinen •- man sieht fast nur geschlossene Wagen — gut übersehen kann. Auf manchen Strassen sind die Mahnungen «Langsamfahrenund «Stoppen» mit weisser Farbe auf die Fahrbahn aufgemalt, so dass sie unbedingt ihren Zweck erfüllen. Der zahlreich vorhandene Bobby, der englische Verkehrspolizist, ...
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