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... ihren eigenen Ausdruck, und immer sind sie schön, ob der Frühlingshimmel über ihnen sich aufgerissen hat, ob der Wagen durch sommerreife Gassen von Korn flitzt, an früchtenbehangenen Bäumen des Herbstes vorübergleitet, oder ob unendlicher Flockenfall Strasse und Wagen einzuhüllen drohen. Wenn dichter Nebel über den Strassen lagert, kämpft sich die Maschine wie in eine weiche, formlose Masse hinein, die beim Näherkommen immer weiter zurückweicht. Nie sind die Strassen schöner, als wenn die erste Sonne sie findet und der Horizont feurig erglüht. Oder auch abends, wenn Licht und Schatten schon miteinander ringen, und die Bäume lange, unförmige Schatten werfen. Auch nachts kennt die Strasse keine Stille mehr, geisterhafte Schemen mit aus dem Dunkel aufzuckenden Lichtern beleben sie, bis wieder der Tag graut und die Unruhe neu beginnt. hat. Das ist das Bild, das jetzt die einst so friedvollen Lande zeigen. Auf, auf! Zum Kampfe gegen den Verderber der Menschheit! Stehen wir fest zusammen, wie eine eherne Mauer, an der das heranrasende Automobil zerschellen muss. Keine Ruhe, keinen Frieden wollen wir geben, ehe nicht der letzte Kraftwagen in Stücke zerschlagen worden ist. Uns zieht zum heiligen Kampfe voran die ritterliche Gestalt des edlen Herrn von Kröcher, von dem der Dichter packend singt: «So sprach der Herr von Kröcher, Vor Zornwut ward er rot: Da ...
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