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... im Rahmen dieserJahresübersicht über die grossen Rennen der europäischen Automobilrennbahnen ausführlich zuberichten, so möchten wir doch das 200-Meilen-Rennen von Brooklands hervorheben, weil die dortigen Resultate die Fortschritte der Automobiltechnik in der Richtung des verminderten Zylindervolumens in denkbardrastischer Weise dokumentieren. Lee Guinness gewann das Rennen auf 1500 cbcm Talbot mit einem Stundenmittel von 163 km, und die beiden folgenden Plätze belegten ebenfalls zwei Talbot-Fahrer, Duller undSegrave. 163 km mit einem Anderthalbliter-Wagen, das hätte sich der Automobiltechniker vor zehn Jahren nichtträumen lassen. Dass der Schwerpunkt der grossen internationalenAutomobilrennen sich immer mehr nach den Automobilrennbahnen verlegt (wie dies in den Vereinigten Staatenlängst der Fall ist), daran kann auch bei uns heute niemand mehr zweifeln. Ende 1923 wurde das spanische Autodrom von Sitges eröffnet, das freilich nicht viel von sich hören Hess; wir haben die Bahn vonMonza, und dazu kamen die französischen Autodrome von Miramas und Linas-Montlhery. Die letztgenannteBahn dürfte wohl die schnellste der Welt genannt werden, und wenn dort zur Zeit, da diese Zeilen geschrieben werden, die 220 km in der Stunde erreicht wurden, so wird bis Jahresschluss wahrscheinlich auch dieserRekord überboten sein. Für die Schnelligkeit des Autodroms spricht vielleicht ...
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