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... Seele beim ersten Hahnenschrei. Jeder Felsblock, jede Uferschwemmung wird lebendig, wenn der greise Kure schöpft aus der Erinnerung reichen Quell. Und, was ehrwürdige Runen lehren, was die Ahnfrau wispert von all dem Leben, — lichtem und schlechtem — am Strombett der rauschenden Aa, heut scheint's Wahrheit zu werden . . . auch heute beleben sich die stummen Ufer, die verschneiten Wiesen —, ehern gerüstete Gottesstreiter hier —, und lehmstarrende Gesellen der finsteren Macht dort. Hier stehen steifgefrorene Strahlen des hellen Mondes in das zauberklare Buschwerk, um, wenn die germanischen Recken sich regen, in Myriaden Wunderlichter zu zerfallen, sich den Schneekristallen gesellend zu herrlichem Feen-Feuerspiel. Dort, wo der Wald sich breitet, wölbt die Nacht ihre dunkle Rechte, und nur der Schatten ihrer bösen Finger huscht her, um wieder zurückzukehren zu den Höhlen des erdfahlen Zarenknechts. Altes Land, alter, deutscher Boden! Das Koboldgefasel, die Dämmergestalten deiner Elfengefilde verschwimmen vor den Augen des grauen Gottesstreiters, und aus dem traumhaften Boden blüht das liebe, liebe Bild deutscher Weihnacht . . . Gott wohnet in einem Lichte! . . . Licht . . . viele, duftende kleine Lichter zu einem großen Licht . . . ein Weihnachts- Friede auf Erden dem Von'der ca."15 m hohen Kresna-Brücke in die Struma ...
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