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... der schon mehrmals mit dem Fallschirm abgesprungen, erzählte mir über seinen ersten Absprung folgendes: „Es war ein wolkiger Tag, ich war 800 m hoch und beobachtete das rückwärts der feindlichen ersten Linie liegende Gelände, da kam durchs Telephon der Befehl: „Fertigmachen zum Abspringen" und dann „Abspringen". Ein langes Besinnen gab es nun nicht mehr. Ich setzte mich auf den Rand des Korbes, eine ungemütliche Geschichte, so oder so; die Möglichkeit oder vielmehr Wahrscheinlichkeit, daß unter Umständen der brennende Ballon auf einem fallen würde, erleichterte die Ausführung des Befehls. Ich stieß mich energisch ab; ungefähr die ersten 80 m fällt man ohne die Wirkung des Fallschirms, dann erst tritt diese ein und fällt man dann ungefähr 100 m in der Minute." Auch der Infanterie kann der Ballon gute Dienste leisten, indem er sich mit ihr mittels Blinkgeräts in Verbindung setzt. Unzählige Male hat die Oberste Heeresleitung die Leistungen der Fesselballone anerkannt, so berichtete z. B. der Tagesbericht der Heeresleitung vom 23. Juli 1917: „Unsere für die Führung des Feuerkampfes unentbehrlichen Fesselballone waren längs der ganzen Front das Ziel erfolglosen feindlichen Feuers." Daß die Tätigkeit der Fesselballons sehr vom Wetter abhängig ist, braucht nicht näher erörtert zu werden, auch ist allgemein bekannt, daß der ...
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